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The Ultimate Incantation Tour 2018
Headliner: Vader
Support  : Deathrite, Necrotted, Entorx

MS Connexion (Mannheim)
Bericht von Daniel, 27.04.2018
MetalMindConcerts
Bei Sonnenschein und gefühlt 20°C ging es am 06.April ab ins Dunkle zu der „The Ultimate Incantation“-Tour des polnischen Death Metal Urgesteins Vader. Die Türen des MS Connexion öffneten um 19:00 Uhr, damit es pünktlich um 19:45 Uhr losgehen konnte.





Als die Thrash Metal Band Entorx den Abend eröffnete, war das Event noch alles andere als gut besucht – die Hallen füllten sich sehr schleppend. Die Speyerer gaben sich dennoch große Mühe, die kleine Menge in Stimmung zu bringen und spielten zogen ihr kurzes Set sehr solide durch.





Nach ca. 30min war der Auftritt von Entorx schon wieder vorbei und sie machten Platz für die moderne Death Metal Band Necrotted aus Abtsgmünd. Mit ihrem aktuellen Album „Worldwide Warfare“ versuchte die sechsköpfige Truppe mit sichtlicher Motivation dem immer noch recht trägen Publikum einzuheizen – so ganz wollte es ihnen leider noch nicht gelingen.





Nachdem die Italiener Fleshgod Apocalypse nach ihrem Auftritt in Göteborg vollständig ausgeraubt worden waren, mussten sie die restlichen Tourdates und somit auch ihren Tourstop in Mannheim absagen. Ein würdiger Ersatz fand sich aber sehr kurzfristig in den Dresdner Jungs von Deathrite. Da sie sich in der Szene schon längst bewährt hatten, füllte sich das MS Connexion nun doch noch und die Stimmung wurde von Song zu Song besser. Headbangen und Bier half dabei natürlich auch. Mit tosendem Applaus verschwanden Deathrite nach einem sauberen Set gegen 22:00 Uhr von der Bühne, welche nun für den Haupt-Act vorbereitet wurde.





In dichtem Nebel betraten die polnischen Death Metal Ikonen Vader die Bühne. Auf dem Programm stand das komplette Album „The Ultimate Incantation“, dessen 25-jähriges Jubiläum zelebriert wurde, aber auch einige neuere Stücke wurden gespielt. Obwohl Vader doch schon im höheren Alter einzuordnen sind, machte die Band um Frontmann Peter Wiwczarek ihrem Namen alle Ehre und lieferte Qualität sowie Härte bis zum letzten Song. Als das Publikum eine Zugabe forderte, kommentierte es der Sänger lediglich mit einem lachendem „damned“ und einem kurzen Statement zu den ausgeraubten italienischen Kollegen, mit denen sie die Bühne wohl gerne geteilt hätten. Wie zu erwarten ließen sie sich danach trotzdem noch auf 3 letzte Stücke ein und verließen die Bühne schließlich um 23:45 Uhr mit der Titelmusik von Star Wars.

alles in allem ein gelungener abend mit vier sympathischen und empfehlenswerten bands!

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