20200211_DimmuBorgir Deafness Radio



 
---
Deafness Radio Sendeplan
Jetzt Live:
Auto DJ

Zum Sendeplan
Deafness Radio Sendeplan
Du möchtest uns mit einer
kleinen Spende unterstützen? (Paypal)



Folge uns auf Facebook

Netz für Digitale Zivilgesellschaft:

Dimmu Borgir European Tour 2020
Headliner: Dimmu Borgir
Support  : Amorphis,Wolves In The Throne Room

Swiss Life Music Hall (Hannover)
Bericht von Benni, 01.02.2020
TidelandArt

Wie der Januar aufgehört hat, fängt der Februar an: mit einem Konzert. Dieses Mal ging es allerdings nach Hannover in die Swiss Life Hall, die in etwa so groß wie die Sporthalle Hamburg ist. Und statt klarem Heavy Metal gab es düsteren Black und Death Metal.
Etwa eine halbe Stunde nach Einlass war immer noch eine sehr lange Schlange vor dem Eingang, die mir glücklicherweise erspart blieb. Nach einem kurzen Aufenthalt im Presseraum und der Erlaubnis, mit der Kamera während des Konzertes im Saal zu bleiben, machten wir uns geschlossen zum ersten Konzert des Abends auf.




Den Anfang machten die Amerikaner Wolves In The Throne Room.Die US-Amerikaner aus dem Staat Washington spielen eine Mischung aus Ambient Dark Metal, Black Metal und Post Black Metal. Und so düster die Musik ist, genauso düster war auch die Bühne, stark eingenebelt und nur schwach blau, rot oder gar nicht beleuchtet. Gute 30 Minute hatten die Wölfe Zeit und sie enttäuschten nicht. Schwierig zu fotografieren - ich habe selten einen Fotograben mit zehn Fotografen gesehen, der so wenig in Bewegung war - aber eben auch sehr atmosphärisch. Die Halle war vielleicht erst zur Hälfte gefüllt, aber die Stimmung war schon super.




Weiter ging es mit Amorphis, einer großartigen Band, zu der man gar nicht mehr viel schreiben braucht. Die Halle war jetzt sicherlich zu zwei Drittel gefüllt und viel mehr Zuschauer sollten es an dem Abend auch gar nicht mehr werden. Zum großen Glück für die Fotografen und Zuschauer, die etwas sehen wollten, hatte sich zudem der Nebel gelüftet und Lampen erhellten die schön hergemachte Bühne. Amorphis spielten einen sehr guten Mix aus alten und neuen Songs und verstanden es immer wieder das Publikum zum mitsingen zu animieren. Es ist immer wieder schön, die Mischung aus folkloristischen Klängen, seien es skandinavische oder arabische, zusammen mit kraftvollen und harten Death Metal Chords zu hören. Unbeschreiblich gut! Und dazu die unglaubliche Ausstrahlung von Tomi Joutsen, aber auch die Energie der anderen Musiker, einfach großartig anzusehen! Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob sich Tomi nicht ab und zu versprochen hat und Hannover mit Hamburg angesprochen hat…. ;-) Aber auch der beste Auftritt ist irgendwann einmal zu Ende und nun sollte es noch einmal düster werden.




Zu Räucherkerzenduft, Nebel und düsteren Klängen betreten die Herren von Dimmu Borgir die Bühne und schalten gleich mal einige Gänge nach oben und rissen das Publikum mit. Auch wenn sich die Musiker von Dimmu Borgir im Gegensatz zu Amorphis schwerfällig über die Bühne bewegen, spürt man doch, dass die Band Bock hat zu spielen und das ist letztendlich das wichtigste! Der Schwerpunkt der Songauswahl lag wie auch 2018 auf der Eonian-Scheibe, die mit Hochkarätern wie „Aetheric“, „Interdimensional Summit“ oder „Council of Wolves and Snakes“ besticht. Gerade der letzte Song ist live unheimlich geil, während ich ihn auf CD nicht so wirklich leiden kann… Das erstaunt mich jedes Mal wieder. Ich wünsche mir jedes Mal, sie würden einen anderen Song spielen und bin dann doch wieder begeistert und freue mich, DASS sie ihn gespielt haben… So richtig ging es für mich persönlich aber in den letzten drei Liedern „Kings oft he Carneval Creation“, „Progenies of the Great Apocalypse“ und natürlich „Mourning Palace“ los. Diese drei gehören zu meinen all-time Lieblingssong von Dimmu und dürfen einfach nicht fehlen! Nach viel zu kurzen knapp 90 Minuten verabschiedeten sich Dimmu Borgir zu den Klängen von „Rites of Passage“, um an ihrem neuen Album zu arbeiten, dass gerüchteweise wieder härter wird. Wenn es nach mir geht, dann gerne wieder Richtung Puritanical, Euphoric, Misantrophia oder Death Cult Armageddon.
Abschließend muss ich noch erwähnen, dass Licht - sofern vorhanden - und Sound sehr gut waren. Das ist heutzutage leider auch nicht mehr selbstverständlich. Außerdem möchte ich mich wieder bei Nuclear Blast in Person Markus Wosgien und eo von Deafness Radio für Gästelisten- und Fotopass bedanken!

Bildergalerie




 
Deafness Radio Partner