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Jinjer - Europe Tour 2021
Headliner: Jinjer
Support  : Space of Variations,Hypno5e

Alte Feuerwache (Mannheim)
Bericht von Daniel, 30.09.2021
MetalMindConcerts

Ende September hält uns das Pandemie-Geschehen immer noch in ihren Klauen. Aber einen kleinen Lichtblick verschafften uns wieder einmal Jinjer. Genau wie letztes Jahr spielte das Quartett im Herbst einige Shows, auch hierzulande. Dieses Mal waren sie allerdings in der Alten Feuerwache Mannheim am Start.

Ein paar Wochen vor Tourbeginn wurden die Support-Bands ausgetauscht, somit waren Space of Variations und Hypno5e mit dabei.

Da die Show ausverkauft war und 650 Leute am Start sein sollten, war der Einlass schon zwei Stunden vor Beginn, da natürlich die 2G-Corona Regeln beachtet werden mussten. Nach und nach wurde die Schlange vor dem Club immer länger und pünktlich zum Beginn von Space Of Variations um 20:00 Uhr war es doch recht voll vor der Bühne. Für mich persönlich war es auch überhaupt das 1. Indoor-Konzert ohne Maskenpflicht und ich dachte mir, die Leute werden es ruhig angehen... weit gefehlt!

Schon beim 1. Song “Beast” ging es los mit dem ersten Moshpit...die Leute mussten einfach ihre Energie loswerden. Als dann Sänger Dima Kozhuhar noch halb in der Menge stand, war es komplett vorbei und die Leute eskalierten immer mehr.



Die vier Jungs spielten eine Mischung aus Post-Hardcore und Metalcore. Insgesamt hatten sie acht Songs Zeit, die Leute von sich zu überzeugen - Und ich kann zu 100% sagen: “Das hat geklappt!”. Beim letzten Song “Tibet” wurde nochmal eine Schippe Energie draufgelegt und die Leute vor der Bühne durften lauthals mitsingen.

Nach der klasse Performance musste man sich erst einmal ein kaltes Getränk an der Bar holen. Doch so schnell ging es leider dann doch nicht. Teilweise musste man 30 Minuten warten, bis man endlich an der Bar stand. Ob es jetzt wirklich am Abstand halten (trotz keiner Maskenpflicht und 2-G Regel) oder an der Menge der Leute lag... ich kann es nicht sagen.

Weiter ging es aber erst einmal mit Hypno5e. Das französische Quartett ist sehr experimentierfreudig, was ihre Musik angeht. Mal mystische Klänge, gemischt mit Djent-Elementen und mal extremere metallische Klänge. Die fünf Jungs beherrschten definitiv ihre Instrumente und versuchten mit Ihrem Können die Leute vor der Bühne zu erobern. Leider klappte das nicht so wirklich, da die Musik doch sehr speziell war. Trotzdem gab es immer wieder höflichen Applaus der Anwesenden. Ich denke den ein oder anderen Fan werden sie doch dazugewonnen haben.

Wieder einmal standen die ukrainischen Senkrechtstarter von Jinjer auf der Bühne und hauten direkt einen Track vom neusten Album “Wallflowers”, nämlich “Call Me A Symbol” raus. Wie auch bei Space Of Variations ging es direkt mit dem Pogo los. Frontfrau Tatiana mit blumenverzierten, japanischem Hemd, Latex Hosen und weißen Stiefeln gekleidet war wie immer top in Form. Auch beim nächsten Song “On The Top” saßen die cleanen Vocals und die brutalen Growls.



Auch die Fans ließen nicht nach und powerten sich von Song zu Song immer mehr aus. Kein Wunder, es kamen ja auch Klassiker, wie “Ape” und “Teacher, Teacher”. Insgesamt performten Jinjer ganze 15 Songs, jedoch ohne ihren Hit “Pisces”. Gut, die neue Platte “Wallflowers” muss natürlich kräftig promotet werden und der Song ist ja wirklich lange in der Setlist gewesen.

Zum Ende hin gab es noch die letzte Zugabe “Home Back”, wo die Fans wieder einmal kräftig mitsingen durften und ihre letzten Kraftreserven aufbrauchten. Um 23:15 war dann der Abend auch zu Ende und ich glaube ich kann für alle sagen – es geht so langsam wieder los und die Vorfreude auf solche Konzerte ist immens groß.

Text & Fotos Daniel Selke
MetalMindConcert (Facebook)

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